Werthebach
 

Neugestaltung einer Geschäftshausfassade mit Naturstein

 

  • Grau-weiss-schwarzer „Granit“ Tarn aus Frankreich mit polierter Oberfläche
  • Schwarzer „Granit“ Nero Assoluto aus Afrika mit teils polierter und teils geflammter Oberfläche

 

Die komplette Fassade inklusive Fensterelementen bedurfte einer Erneuerung. Die alte dunkelgrüne Natursteinfassade stammte noch aus den 50er Jahren.

 

Es wurden nun extrem großformatige Plattenformate mit einer patentierten Verankerungstechnik geplant und verbaut. Der Fugenschnitt wurde auf die örtlichen Gegebenheiten von Fensterelementen und Haustüre angepasst.

Um einen möglichst großzügigen optischen Eindruck zu erzielen, wurde die Eingangspodestplatte fugenlos gefertigt und mit der senkrechten Wandbekleidung auf Gehrung verklebt. Ebenso wurden die beiden seitlichen Wandbekleidungen unterhalb der Eingangsfenster mit den Frontplatten der Wandbekleidung auf Gehrung verklebt. Neben den optischen Vorzügen wird zum einen die Anfälligkeit wegen weniger Fugen reduziert, zum anderen wird die Pflegeleichtigkeit erhöht.

 

Im Sockelbereich wurde bewusst ein dunkles Kontrastmaterial gewählt, da die hellen Steine hier im Laufe der Jahre unschöne Verfärbungen annehmen. Dunklere Materialien sind im Laufe der Zeit auch optisch unempfindlicher gegenüber dem Schmutzeintrag des ständig tretenden Schuhwerkes. Die Trittflächen im Bereich der Türen wurden zur Erhöhung der Sicherheit mit einer rutschhemmenden geflammten Oberfläche aus dem gleichen Material ausgeführt.

 

Der vordere Bereich des Ladengeschäftes erhielt als Bodenbelag den gleichen Naturstein wie die Fassade. Aus Gründen der Rutschhemmung wurde hier die Oberfläche seidenmatt geschliffen ausgeführt.

 

Es wurden von uns spezielle Edelstahlkonsolen und Edelstahltraversen angefertigt, um auch in Zukunft unterschiedlichste Reklamen aufnehmen zu können, ohne dabei die eigentliche Natursteinfassade beschädigen zu müssen. Unter diesem Gesichtspunkt der Langlebigkeit der Natursteinbekleidung wurden auch technische Maßnahmen mit gestalterischen Stilelementen kombiniert, um später eventuell einmal links der Schaufenster Reklameträger anbringen zu können, ohne den Stein dabei zu beschädigen. Somit sind jederzeit geschäftliche Veränderungen möglich, ohne die wesentliche Grundsubstanz der Natursteinfassade und damit die getätigte Investition zu schädigen.

 

Auch wurden werterhaltende Maßnahmen ergriffen, um Schäden durch Vandalismus und aufsteigender Feuchtigkeit aus dem alten Mauerwerk zu vermeiden, welche nun so für den außenstehenden Betrachter nicht mehr erkennbar sind. Zusätzlich erhielten alle Natursteinoberflächen eine Fleckschutzimprägnierung, um die Saugfähigkeit eines jeden Natursteines und somit das Fleckenrisiko zu minimieren.

image 1 of 1

description